Deutsches Startup

08.07.2025
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Deutsches Startup präsentiert bahnbrechende Ölgewinnungstechnologie  mit Abgasen und Dampf. Wissenschaftler versprechen Millionengewinne: Ein neues System beschleunigt die Ölförderung, senkt Kosten und erhöht die Rückgewinnungsrate auf bis zu 80 %

Spezialisten eines deutschen Startups haben eine innovative Anlage entwickelt, die die Ölrückgewinnung – insbesondere aus erschöpften und stark verfluteten Lagerstätten – erheblich verbessern kann. Laut den Entwicklern steigert die Technologie die Leistungsfähigkeit von Lagerstätten durch den Einsatz von hochtemperierten Abgasen und Dampf und macht die Förderung effizienter und wirtschaftlicher.

Dampf-Gas-Injektion der nächsten Generation

Das Team hatte zuvor bereits eine Methode zur Effizienzsteigerung der zyklischen Dampf-Gas-Stimulation von Öllagerstätten vorgestellt. Die neue Anlage baut auf diesem Ansatz auf und injiziert kontinuierlich ein hochtemperiertes, hochdruckbeaufschlagtes Dampf-Gas-Gemisch. Laut dem Startup lässt sich damit – abhängig von den geologischen Gegebenheiten – die Förderung von hochviskosem und wasserhaltigem Öl um 50 bis 65 % steigern.

Ein wesentlicher Vorteil der Technologie liegt in ihrer Vielseitigkeit: Das System kann sowohl in vertikalen als auch in horizontalen Bohrungen eingesetzt werden, wodurch der Kontakt zum Lagerstättenvolumen erhöht und eine skalierbare, adaptive Entwicklung ermöglicht wird.

Aufbau und Funktionsweise

Die Anlage wird direkt am Bohrlochkopf oder an einem Bohrlochcluster installiert. Nach dem Anschluss erhöht sie Druck und Temperatur signifikant im Förderhorizont – sei es in einer erschöpften Zone oder in einem stark verfluteten Kollektor – in Tiefen von bis zu 5.000 Metern und mehr.

Das System ermöglicht eine unterbrechungsfreie Förderung aus 7 bis 12 Bohrungen gleichzeitig, senkt die Betriebskosten und erhöht den Ölrückgewinnungsfaktor auf 75 bis 80 %.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden benötigt dieses System keine zusätzliche Verbrennung von Öl oder Gas zur Dampferzeugung. Stattdessen nutzt es die Abgase aus seiner eigenen Brennkammer, mischt sie mit erzeugtem Dampf und injiziert das leistungsstarke Gemisch direkt in die Lagerstätte.

Umweltfreundlich und effizient

Die Entwickler betonen, dass die Technologie umweltfreundlich ist. Die injizierten Abgase bleiben in unterirdischen Hohlräumen und Rissen eingeschlossen und gelangen nicht in die Atmosphäre. Dies stellt einen klaren Vorteil gegenüber herkömmlichen Dampferzeugern dar, die große Mengen natürlicher Ressourcen verbrauchen und Treibhausgase emittieren.

Das System ist auch für die Erschließung schwer zugänglicher Reserven geeignet, etwa bei geringdurchlässigen Formationen, die mit schwerem Bitumen und extrem viskosem Öl gesättigt sind, sowie bei der sekundären und tertiären Förderung aus verfluteten oder niedrig gesättigten Zonen.

Ein technologischer Vorsprung

Was diese Anlage einzigartig macht, ist der Einsatz von Gasdynamik und multikontaktierenden thermohydrodynamischen Prozessen. Durch die Maximierung des Kontakts zwischen dem hochtemperierten

Dampf-Gas-Gemisch und dem Gestein der Lagerstätte wird die Grenzflächenspannung reduziert. Dies ermöglicht einen Verdrängungsprozess nahe der vollständigen Vermischung, einem der effizientesten Verfahren zur Ölrückgewinnung.

Das injizierte Gemisch löst einen Stoffaustausch von Zwischenkohlenwasserstoffen zwischen den Phasen aus, gefolgt von einer Kondensation. Dadurch steigt die Mobilität des Öls, was selbst aus engsten Porenräumen eine effektive Förderung ermöglicht.

Internationale Aufmerksamkeit und Ausblick

Die Technologie hat bereits internationale Aufmerksamkeit erregt. Der renommierte theoretische Physiker und Professor Georg Falk vom Forschungsinstitut in Toulouse lobte das System als eine noch nie dagewesene Entwicklung in der Ölindustrie.

Er bestätigte, dass bald Feldtests an der Universität Hannover beginnen werden, bei denen die wissenschaftlichen Modelle des Startups validiert werden sollen. Ziel ist es, Rückgewinnungsraten von 75 bis 80 % zu erreichen und die Produktionskosten im Vergleich zu aktuellen Verfahren um 12 bis 15 % zu senken.

Fazit

Das deutsche Startup unter der Leitung von Ihor Taran besitzt die vollständigen geistigen Eigentumsrechte an der Technologie und der Ausrüstung. Die Entwickler sind überzeugt, dass ihre Anlage das Potenzial hat, einen neuen Weltrekord bei der Ölrückgewinnung aufzustellen – bei Produktionskosten, die 5 bis 7 US-Dollar pro Barrel unter denen derzeitiger Alternativen liegen.

Ein ungefähres Arbeitsprinzip kann hier eingesehen werden:

https://youtu.be/FLw8RXMQoDM?si=M6TZCtJnfsQhaS0A

Ihor Taran                                      

tel.: +4915117211793

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Sergey Hagelgans

Agent

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Copyright 2022 All rights reserved. Gennadiy Ustinov

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